| lyric | 1. Blüh nur, blüh, mein Sommerkorn ich hab wohl heut mein' Schatz verlor'n; blüh nur, blüh, mein Rosenstrauch, ich such mir wieder einen andern auf.
2. Das Kränzel, das bleibt immer grün, läßt du mich gleich beim Tanze stehn; bin ich nicht schön und reich genug, hab ich doch Treu und Ehr genug.
3. Das Turteltäubchen macht es so: im Winter kriecht's ins Haberstroh, im Frühjahr fliegt es wieder aus und setzt sich nieder auf ein' grünen Strauch.
4. Auf grünem Strauch und dürren Ast; bin ich reich, so gelt ich was, bin ich arm und hab kein Geld, bin ich verlassen von der ganzen Welt. ___
1. Blüh auf, blüh auf, du Sommerkorn, ich hab mein feines Lieb verlorn. blüh auf, blüh auf, du Sommerweiz es ist mir nicht ums Lieble leid.
2. Blüh auf, blüh auf, du Rosenstrauch, ich schau nach einer andern aus. So faß ich wieder frischen Mut, wie es das Turteltäubchen tut.
3. Das Turteltäubchen macht es so: Im Winter bauts ein Nest von Stroh, im Sommer fliegt es wieder weit und setzt sich nieder auf ein grünen Zweig.
4. Auf grünen und auf dürren Ast. Ja, bin ich reich, so gelt ich was, Ei, bin ich arm und hab kein Geld, bin ich veracht auf dieser Welt. |