| lyric | 1. Auf, ihr Jäger, laßt uns wallen in den lieben, freien Wald! |: In der Eichen grünen Hallen kräftig unser Horn erschallt, :| wo die alten Väter wohnten, löwenstark, doch taubentreu, |: wo einst freie Adler thronten, sich das Herz erhebet frei. :|
2. Reiche Beute zu erjagen, zieh'n wir auf des Wildes Spur, |: hin, wo graue Felsen ragen, geht's im Marsche durch die Flur; :| üben so die Kraft der Glieder, prüfen kühn den Mut der Brust, |: daß auf uns die Ahnen nieder aus Walhalla schau'n mit Lust. :|
3. Ja, was scheu den Weichling schrecket, Müh', Entbehrung und Gefahr, |: in uns rechte Lust erwecket, gibt uns Schwingen, gleichdem Aar. :| Denn wir Jäger wollen werben nach der Väter Ruhm im Streit, |: daß für Recht und Volk zu sterben jeder sei mit Lust bereit. :|
4. Drum hinauf die steilen Höhen, drum hinab zur tiefsten Schlucht, |: und in Flüssen und in Seen gleich dem Fisch das Ziel gesucht! :| Sinkt dann spät die Nacht hernieder, ziehn wir heim des Wegsentlang, |: laben dort die müden Glieder froh bei Lied und Becherklang! :| |