| lyric | 1. A Rindvieh, so nennen im Dorf mi die Leut, des is halt a Titel, der so sakrisch mi freut. Mei Vad der, der hat in sein'm Köpferl nix drin, na is aa koa Wunder, dass a Rindvieh i bin. |: I bin fidel, fidel, fidel, den ganzen Tag, bis dass der Deifi holt mei arme Seel. :|
2. Ja neulich, da hat mich das Zahnweh so plagt. Zum Bader bin i ganga, hab mei Leid ihm geklagt. Fünft guate hat er g'rissen, sechs schlechte san no drin, 20 Markl hab i bezahlt, weil a Rindvieh i bin. I bin fidel...
3. Am Sonntag, da kommen die Stadtleut aufs Land, de kraxeln auf de Berg wia de Gamsböck umnand. Sie busseln mei Madl in der Sennhüttn drin und i schai eahna zua, ja weil a Rindviel i bin. I bin fidel...
4. Do neulich, do kriag i a Schreiben vom Gericht, 's is wegs di Alimente so a saublöde G'schicht. In dem Schreiben steht geschrieben, der Vater sei i, jetzt hab i's au noch schriftlich, dass a Rindvieh i bin. I bin fidel...
5. Und weil i so blöd bin und weil mi des g'freut, drum steig i auf die Alm, wo des Rindvieh droben weid'. Da hock i nacha mitt'n unter eahna drin, na woaß wenigstens a jeder, dass a Rindvieh i bin. I bin fidel... |