| lyric | 1. Nun lasset uns eilen und ohne weilen auf flinken Füßen zum Stalle hin gehn! Dort ist er, ein Kindlein im Stroh und auf Windlein, der Heiland, ihr Hirten, zu sehn!
2. Wir liegen darnieder, uns schmerzen die Lider, das helle Licht hat geblendet uns fast. Was hat uns gesungen un dlieblich geklungen, der Engel, der himmlische Gast?
3. Ei, springt auf die Füße, ein’ Botschaft gar süße hat uns verkündet der Engel so klar: Uns Menschen verloren, der Heiland geboren! Und Frieden uns allen, früwahr!
4. Der Heiland geboren uns Menschen, verloren? So hat uns gesungen das Himmelsrund? Ist wahr auch die Weise? Gott ging auf die Reise? Besucht uns zur heutigen Stund?
5. Sie habens gesungen, sich aufgeschwungen, dort leucht’ über Krippe und Stall der Stern; dort liegt es, das Kindlein, auf ärmlichen Weindlein, Maria gebar uns den Herrn!
6. So wollen wir eilen und ohne Verweilen, auf flinken Füßen zum Stalle hingehn; das Kindlein anblicken, es herzen und drücken. Auf, auf nun! Wir müssen es sehn! |