| lyric | 1. Zwei Röslein that sie schneiden, zwei Röslein roth wie Blut, und frisch wie ihre Wangen, die steckt sie mir beim Scheiden, da sie mein Arm umfangen, mit Thränen auf den Hut.
2. O Schatz, nur laß dein Weinen, die Liebe welket nicht, so wie die Rosen sterben! So gient ich von der Meinen, und sahe weiß sich färben, ihr lieblich Angesicht.
3. Die Rose welket schnelle und wird bald wieder grün, und dann röthen sich die Wangen, und auf der lieben Stelle, dort wo rothe Rosen prangen, wird auch die Myrthe blühn. |