| lyric | 1. Zwischen dem Alten, zwischen dem Neuen hier uns zu freuen, schenkt uns das Glück, und das Vergang’ne heißt mit Vertrauen vorwärts zu schauen zurück.
2. Stunden der Plage, leider, sie scheiden Treue vom Leiden. Liebe von Luft; bessere Tage sammeln uns wieder, heitere Lieder stärken die Brust.
3. Dankt es dem regen, wogenden Glück, dankt dem Geschicke männiglich Gut. Freut euch des Wechsels heiterer Triebe offener Liebe, heimlicher Gluth.
4. So wie im Tanze bald sich verschwindet, wieder sich findet liebendes Paar: so durch des Lebens wirrende Beugung führe die Neigung uns in das Jahr. ___
Andere schauen, deckende Falten über dem Alten, traurig und scheu; aber uns leuchtet freundliche Treue. Sehet, das Neue findet uns neu. |