| lyric | 1. Wie herrlich gibst du, Herr, dich zu erkennen, schufst alles, deinen Namen uns zu nennen: Der Himmel ruft ihn aus mit hellem Schall, das Erdenrund erklingt im Widerhall.
2. Verborgen hast du dich den klugen Weisen und lässest die Unmündigen dich preisen. Den Leugner widerlegt des Säuglings Mund, der Kinder Lallen tut dich, Vater, kund.
3. Wenn ich den Blick zu deinen Sternen wende und zu dem Mond, den Werken deiner Hände - Was ist der Mensch, daß du, Herr, sein gedenkst, des Menschen Kind, daß du ihm Liebe schenkst?
4. Und doch hast du am höchsten ihn gestellet, ganz nah ihn deiner Cottheit zugesellet, hast ihn gekrönt mit Hoheit und mit Pracht, daß er beherrsche, was du hast gemacht.
5. Cabst ihm zum Dienst die Schafe und die Stiere, machtest ihm untertan die wilden Tiere, des Himmels Vögel und der Fische Heer, das seine Pfade zieht durchs große Meer.
6. Doch ach, der Mensch ist von den Wesen allen am tiefsten in die Schuld und Schand gefallen. Statt Herr ist er der Sklave der Natur, nach seiner Freiheit seufzt die Kreatur.
7. Drum stieg herab von seinem Himmelsthrone Jesus und ward zum wahren Menschensohne, erniedrigte sich selbst bis in den Tod und wendete der Menschheit Schand und Not.
B. Die ganze Schöpfung soll sich vor ihm beugen, Menschen und Engelzungen es bezeugen, daß er ihr Herr zur Ehr des Vaters ist. Wie herrlich strahlt dein Name, Jesus Christ! |