| lyric | 1. Zur Freud sind wir geladen, so Braut als Bräutigam; den Anfang macht sein Gnaden löbllich für jedermann; darum sei Gott gepreist. Kein rechte Freud auf Erden kann jemals sein noch werden, wenn er’s nicht schafft noch heisst.
2. Sein Werk und Wort nur machen Anfang und Ende gut; darum befiehl dein Sachen allein in seine Hut. Gott selbst zwei Menschen schuf; in seinem Recht gegründet, er Mann und Weib verbündet zu fröhlichem Beruf.
3. Wenn zwei sich so begegnen und Lieb das Herze rührt, will Gott von Herzen segnen, daß er sie fortan führt, und eins zum andern sag: Wen sollt ich anders wünschen aus hundertausend Menschen? Du bsit meins Gottes Gab. |