| lyric | 1. Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen und wird vom Dunkel überweht; am Morgen hast du Lob empfangen, zu dir steigt unser Nachtgebet.
2. Die Erde rollt dem Tag entgegen, wir ruhen aus in deiner Hut und danken dir, wenn wir uns legen, dass deine Kirche nimmer ruht.
3. denn unermüdlich, wie der Schimmer des Morgens um die Erde geht, ist immer ein Gebet und immer ein Loblied wach, das vor dir steht.
4. Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben den Menschen überm Meer das Licht; und immer wird ein Mund sichh üben, der Dank für deine Taten spricht.
5. So sei es, Herr: Die Reiche fallen, dein Thron allein wird nicht zerstört; dein Reich besteht und wächst, bis allen dein grosser, neuer Tag gehört. |