| lyric | 1. Wenn im Schlaf die Blumen nicken, und der Thau hernieder fällt, wenn der erste Strahl der Sonne freundlich grüßt die schöne Welt, dann, o Herz, kannst du erfassen, wie so klein und nichtig ist all dein Leid, dein thöricht Klagen, daß du so verlassen bist.
2. Vöglein, die noch kaum erwachet, stimmen an ihr Morgenlied, von den Wiesen, leise wallend, hoch der graue Nebel zieht; und du hebst den Blick nach oben, Frieden, Klarheit rings umher. Deine Hände leise talfend, hast du kein Begehren mehr. |