| lyric | 1. Wenn mein Stündlein vorhanden ist und soll hinfahren mein Straße, so geleit Du mich, Herr Jesu Christ, mit Hilf mich nicht verlasse. Mein Seel an meinem letzten End befehl ich Dir in Deine Händ, Du wollst sie mir bewahren.
2. Mein Sünd mich werden kränken sehr, mein Gewissen wird mich nagen, denn ihr’ sind viel wie Sand am Meer, doch will ich nicht verzagen, gedenken will ich an Dein’ Tod, Herr Jesu, und Dein Wunden rot; die werden mich erhalten.
3. Ich bin ein Glied an Deinem Leib, des tröst ich mich von Herzen. Von Dir ich ungeschieden bleib in Todesnot und Schmerzen; wenn ich gleich sterb, so sterb ich Dir, ein ewges Leben hast Du mir mit deinem Tod erworben.
4. Weil du vom Tod erstanden bist, werd’ ich im Grab nicht bleiben; mein höchsster Trost Dein Auffahrt ist, Tods Furcht kann sie vertreiben; denn wo du bist, da komm ich hin, daß ichstets bei Dir leb und bin, drum fahr ich hin mit Freuden. |