| lyric | 1. Wenn's Guuferwärts rötet so wärche mir scho und singe i Morge will d’Chilbi isch cho. Bi Hütte und Staffel äs lüte-n ä Lust. Juhee juzid d’Chüejer us freudiger Brust: Hütt isch es Chilbi und Gaschaui am Haag, isch für eus Hirte de Schmalzchüechlitag, hänkid wiä Gmeindröt mit Schlückli näh y, lönd i keim Gutter äs Tröpfli la sy.
2. Wiä fröhli ziehnd d Schwander vom Täli daber und Senne ab Arni keis Pfädli isch leer. De Ätti findt s’Müetti de Christe sy Beth. Grüess Gott fragt de Chilchler wo händer my Greth. Gseschi am Seeli mit fynem Gschmans gah, Chüejer bueb auge müend s’bäägge vertha, Schnee ruchi Gäget hedzügige Wind, Städterbueb pakdi sonsch gids uf de Grind.
3. Zum Chilbiha Musig und tanze bis gnue, ghört wiäne Maas Roe no s’Schwinge derzue. Mit Brienzer im Churze wird grangget und g’ruzt. Hej o iez isch dusse de Fränzi hed butzt. Meitschi gscau d’Landschaft im farbige Gwand, leggem de Chranz uf als König imLand, hätter no strüber am Chittel frak gnoh, du mit dÿm Härzli du magsche descho |