| lyric | 1. Wenn zum grünen Waldesgrunde kommt der Sonntag still herein, dann in erster Morgenstunde geh’n zur Kirch’ die Vögelein. Waldraum wird zur Tempelhalle und die Vöglein kommen alle, wenn der Glocken süßer Klang rufet mild den Wald entlang.
2. Maienblumen zart gestaltet sind im Wald die Glöckelein; haben früh sich all entfaltet, öäuten nun den Sonntag ein. Alles reget froh die Schwingen, überall die Glöcklein klingen; durch die Lüfte säuselt’s auch, just als wär’s der Englein Hauch.
3. Jetzo fängt mit zarter Weise NAchtigall das Singen an; klinget erst so still und leise, tönet immer voller dann, und nun jubeln tausend Kehlen, thut kein einz’ges Vöglein fehlen, singen alle gar so gern Dankeslieder Gott dem Herrn. |