| lyric | 1. Wie glühen die riesigen Firnen dort in der Sonne gold’nem Strhal, wie winket so freundlich der grüne See, da unten im lieblichen Tal! Laut schallet zu des Sennen Lied der Herde Glockengetön, und alles, alles ruft mir zu: O Schweiz, wie bist du so schön!
2. Wie stürzet so kühn jener Wasserfall durch der Felsen enge Kluft, und schäumet und zischet am zack’gen Riff, es brauset weithin durch die Luft. Doch lieblich fliesst der klare Bach von sanfter Berge Höhn, und leise murmelnd spricht er’s aus: O Schweiz, wie bist du so schön!
3. Ja herrlich und lieblich ist’s Schweizerland, wo auf Bergen Freiheit trohnt, und Einfalt und Unschuld seit ew’ger Zeit in jeglicher Hütte noch wohnt. Drum schalle laut mein froher Sang, es tön’ von allen Höh’n, und jedes Echo ruf es aus: O Schweiz, wie bist du so schön! |