| lyric | 1. Wie grüßt uns der Morgen so traut und schön, wenn Freunde das Leben durchzieh’n, wenn biedere Herzen sich treu vereint und Blumen der Liebe erblüh’n. Drum reich mir deine Hand, wir schlinge nue das Band. Das höchste Glück, auf dieser Welt, das ist ein Herz, das zu uns hält, in Kampf und Not, und Freud und Lust, die Freundesbrust.
2. Die Welt ist so groß und so freudenreich, die Fluren, die Berge, das Meer, wie leuchtet so traulich am Firmament der Sterne unzähliges Heer. Doch jeder Lebensschritt, bringt Kampf und Sorgen mit. Ein treuer Freund in banger Stund’, wenn feucht das Auge, blaß der Mund, ein edles Herz verläßt uns nicht, ob alles wankt und bricht.
3. Es schwinden die Jahre, die Jugend flieht, noch steh’n wir im blumigen Hain, drum laßt, eh’ des Abendrot’s Schein erglüht, uns Lieder der Freundschaft noch weih’n. Ein Rauhreif über Nacht, läßt welken alle Pracht. Dann lebe wohl, lieb’ Bruderherz, dir gilt mein Sehnen, gilt mein Schmerz, ich denke stets an dich zurück, mein treuer Freund, mein Glück. |