| lyric | 1. Wie war er schön, der Maientag, da wir zu zwien schritten durch Enzian und Heidekraut, durch Flur und Waldesmitten. Der Morgensonne junger Glanz lag über Tal und Höh’n.
2. Wie war er süß der erste Kuß, der uns in Lieb’ vereinte, wie glänzte hell dein braunes Aug’, das Freudentränen weinte. Die Lerche sang im Ätherblau, mein war das Paradies!
3. Wie war er kurz der Liebestraum, wie kurz der Maientag; nun braust der Herbststurm durch das Land, es schweigt der Lerche Schlag. Es zittert leis’ durch Flur und Feld ein sterbendes Vergeh’n. |