| lyric | 1. Wir sind zum Mahl geladen. Der Herr ruft uns zu Tisch wie einstmals seine Freunde zu Wein und Brot und Fisch. Er ruft uns Menschen alle, er zieht die GRenzen nicht. Denn die im Dunkeln leben, holt er zu sich ins Licht.
2. Aus Süden, und Norden lädt er sie, arm und reich. Für ihn sind alle Gäste, aus allen Völkern gleich. Wer kommt, der ist geladen. Wer nicht kommt, der bleibt fern, mißachtet durch sein Fehlen die Güte unsres Herrn.
3. Daß wir gemeinsam essen, heißt, daß uns nichts mehr trennt, daß einer sich zum andern und so zum Herrn bekennt. Sein Leben und sein Lieben ist der Cemeinschaft Kern; Gemeinschaft ist das Leben: Wir sind der Leib des Herrn.
4. Der Herr weist uns die Orte im neuen Leben an. Dort bricht durch uns der Friede, der allen gilt, sich Bahn. Die Zukunft steht uns offen bei Wein und Brot und Fisch. Der Herr, dem wir heut danken, deckt morgen auch den Tisch. |