| lyric | 1. We-n-e Bueb es Meitschi weiß, wo-n-ihm guet tuet g’falle; we’s ihm brönnt im Härz so heiß und ihm d’s Bluet tuet walle: Zähe Roß, sie bringe nid d’Liebi usenand, u gäb wie me wehre ma, sie sie Hand i Hand: Mannevolch, Wibervolch, s’isch gäng zäme gange! Hüt es Meitschi, morn a Bueb: Alli blibe b’hange!
2. U wenn einisch d’Hochzit isch, git’s es Jubiliere, gi es Bratis gnue und Fisch, Schiesse, Schnabuliere. aBer na d’r Hochzit bald faht de d’s Schaffen a, für die eigne, liebe Chind wärke Frau u Ma: Mannevolch, Wibervolch, s’isch gäng zäme gange! Hüt es Frauli, morn a Ma: Alli blibe b’hange!
3. Drum, ihr Buebe, früsch ud froh, Meitschi spitzet d’Ohre: Wenn-es heißt, es Schätzeli g’no, lieber hüt als morge. Wär nid liebet, het nid g’läbt, macht si sälber arm, d’Lieb allei, das glaubet mir, macht ebe d’s Nässtli warm: Mannevolch, Wibervolch, s’isch gäng zäme gange! ’s cha ja gar nid anders sy: Alli blibe b’hange! |