| lyric | 1. Wenn die Herbstzeitlose blüht, denk’ daran mein Kind, wie die Zeit so schnell verglüht und der Herbst beginnt.
2. Dort der holde Apfelbaum biegt den schweren Ast. Kind, der süße Jugendtraum sei dir nicht zur Last.
3. Und der Herdenglockenklang tönt von fern und nah. Buntes Laub a,m Waldeshang sagt: Der Herbst ist da!
4. Auch für dich, meine Liebes Kind, bricht der Herbst heran; lebe so, daß er dich find’t auf der rechten Bahn!
a. Wenn die Herbstzeitlose blüht, flieht des Sommers Traum, und die Schwalbe heimwärts zieht aus der Hütte Raum.
b. Von der letzten Rose bricht, Blatt um Blatt vom Strauch, und ein traut’ Vergißmeinnicht fühlt des Herbstes Hauch.
c. Lieb’ hat keine Herbsteszeit, hat nicht Frost, nicht Leid. Minnt in Lenzesseligkeit, holde süße Maid! |