| lyric | 1. Weiß mir ein Jäger, der blast ins Horn, und alles was er blast, das ist verlorn. Zum Hopsassa, zum Fallarila! Und alles, was er blast, das ist verlorn.
2. Wohl durch das Korn, wohl durch das Strauch, Da sprung ein schwarzbraune Maget daraus.
3. „Ei, schwarzbraune Maget, entlauf du mir nicht, Ich hab böse Hunde, doch bellen sie nicht.“
4. „O deine Hunde erhaschen mich nicht, Sie wissen mir meine Sprünge noch nicht.“
5. „Ach deine Sprünge, die wissen sie wohl, Ich bin der Jäger, der jagen soll.“
6. „Bin ich dann gstochen, so bin ich tod, So vergrabt man mich unter die Röselein rot.
7. Wohl unter die Röselein, wohl unter das Klee, Jetzt bin ich ein Mägdelein und nimmermehr.“
8. Und wie es wäre am dritten Tag, Es wuchsen drei Gilgen auf Annelis Grab.
9. Mein Jäger, laß mir das Röselein sein, Ich war ein Mägdelein hübsch und fein. |