| lyric | 1. Wenn ich ein Vöglein wär', flög’ ich wohl übers Meer, weit, weit hinaus. Weil’s aber nicht kann sein, bleib ich zu Haus.
2. Ist ja auch hier so schön, Wo Wald und Tal und Höh’n Lieblich erblühn, Wo ich stets wandern kann, Lustig im Grün!
3. Drum, liebes Vöglein klein, Flieg’ in die Welt hinein, Ich bliebe hier; Doch wenn der Frühling kommt, Kehr’ her zu mir! ___
a) Wär’ ich ein Brünnlein klar, böt’ ich dir Kühllung dar, frischen Genuß. Nahte dein Mund sich mir, quöll’ ich zuer Liebe dir, weich wie ein Kuß.
b) Wär’ ich ein Röslein fein, möcht’ ich recht duftend sein, duften für dich. Ich mich nicht wehren woll’t, Dörnchen nicht stechen sollt’, plüfktest du mich. ___
2. Bin ich auch weit von dir, bin ich doch im Schlaf bei dir, und red’ mit dir, wenn ich erwachen tu, bin ich allein.
3. Es vergeh’t kein’ Stund’ in der NAcht, da mein Herze nicht erwacht, und an dich gedenkt, daß du mir viel tausendmal dein Herze geschenkt. |