| lyric | 1. Wer Lust und Lieb zur Musik hat, der wird sie nicht verachten, noch, weil er lebt ihr werden satt. Vielmehr wird er betrachten ohn Unterlaß ihr Wirkung groß drum pflegt ers hoch zu achten.
2. Barbarisch ist ja wohl ein Stein, der die Musik will meiden und ihr begehret gram zu sein, gönnt dene nicht die Freuden, welche da sein zur Musik fein von der Natur beschneiden.
3. Bei Fröhlichen man fröhlich sei, mit Maß und in Gebühre, zu hindern die Melancholei, die G'sänglein ich fingiere. Niemand zu Leid sondern zur Freud pfleg ich zu komponieren. |