| lyric | 1. Wer pflanzte die Blumen ins grüne Feld? Wer weckte die sprossenden Keime? Wer hat sie so prächtig dahingestellt, die rauschenden Sträucher und Bäume? Wer legte den schönen Garten an? Das hat der Vater im Himmel getan.
2. Wer schenkte den fröhlichen Vögelein das Leben? Wer gab ihnen Schwingen zum Fliegen, so wundervoll zart und fein? Und sag' doch, wer lehrte sie singen so schön, wie ich's nicht kann, Das hat der Vater im Himmel getan.
3. Wer machte den murmelnden frischen Quell, liess Bäche und Flüsse ergiessen, dass segnend die Lande sie klar und hell, wie silberne Adern durchfliessen? Wer wies ihnen allen ihre Bahn? Das hat der Vater im Himmel getan.
4. Und blick’ ich nach Oben bei finstrere Nacht, Und sehe die Heere der Sterne, Und sehe sie funkeln in ew’ger Pracht, Dann wünscht’ ich zu wissen so gerne: Wer zündet jene Lichter an? Das hat der Vater im Himmel getan.
5. Was immer dein forschendes Auge seh’, Das Grüßte sowohl wie das Kleine, Was immer bestehet in Fern und Nah’ Erschuf der allmächtige Eine. Und fragst du wozu? O glaube dran! Er hat’s zu unserer Freude getan. |