| lyric | 1. Wir grüßen dich, du Land der Kraft und Treue, nimm unsern Gruß, geliebtes Vaterland! Hell flammt dein Bild in uns’rer Brust auf’s Neue das jüngst verhüllt von mancher Wolke stand. Doch was auch rings verwittert, dein Bund wird nicht erschüttert: ist Gott mit uns, so mag die Hölle nah’n, wir wandeln fest die alte Heldenbahn.
2. Wir haben’s uns in tiefster Brust geschworen, dir treu zu sein im Leben, wie im Tod; es ghet der Sieg, die Ehre nciht verloren, die retten wir, wenn je uns Schmach bedroht. Was rings die Zeit verwittert, dein Bund wird nicth erschüttert: ist Gott mit uns, so mag die Hölle nah’n, wir wandeln fest die alte Heldenbahn.
3. Das grosse Bild vom altem Schweizerruhme, das einst geflammt in alller Völker Nacht, es zieht uns neu zu seinem Heilgtume, und neue Liebe ist in uns erwacht. Was rings die Zeit zersplittert, dein Bund wird nicht erschüttert: ist Gott mit uns, so mag die Hölle nah’n, wir wandeln fest die alte Heldenbahn.
4. Es ringt die Welt in grossen Riesenstreite, sie sucht das GUt, das Männerkraft uns gab; der Gott, der uns zur starken Vorhut weihte, bereitet rings der Zwieherrschaft ihr GRab. Wir bleiben unerschüttert, was rings die Zeit zersplittert: ist Gott mit uns, so mag die Hölle nah’n, wir wandeln fest die alte Heldenbahn. |