| lyric | 1. Wir lugen hinaus in die sonnige Welt allzeit mit lachenden Augen; des fahrenden Volkes durstigem Schlag mag Frohes und Freies nur taugen. Wir wandern und singen, und naht das Glück, so packen wir’s hurtig beim Kragen, und trinken d. Wein u. küssen die Maid und lassen den Eulen das Klagen.
2. Die Schriften der Alten studierten wir gut: sie haben ins Schwarze getroffen, Anakreon und Horatius, die grössten der Philosophen! Drum, Alter, lass' ab von scheltendem Tun, und denke der Söhne, der lieben, und denke der Zeit, wo du voreinst vielleicht es noch ärger getrieben! 3. Ein Weilchen nur währt’s in Saus und Braus, vom Strudel des Lebens verschlungen: die tobenden Wogen der Jugendlust, die himmelan jauchzend gesprungen. Philister heisst man, und alles ist aus, und die am tollsten gewettert, sind still und stumm, die Lieder vertönt, die Becher der Freude zerschmettert. 4. Drum heissa, hallo und dreingehaut! Zum Teufel mit Kummer und Sorgen! Lasst kreisen das Horn, bis Hahnenschrei verkündet den kommenden Morgen. Zum Trübsal blasen kommen wir noch, wallt Blondhaar silbern dem Greise; es lebe die sel'ge Jugendzeit, hold Lieb' und die launige Weise. |