| lyric | 1. Seh' ich die Sterne in der Nacht am Himmel stehn in ihrer Pracht, senkt sich des Friedens sel’ge Lust von ihm herab in meine Brust.
2. Und schaun sie freundlich auf mich hin, Möcht ich hinauf zu ihnen ziehn, Getaucht in ihres Lichtes Strahl Mitwandern über berg und Tal.
3. Es schifft auf ihrer steillen Bahn Vorauf des Mondes Silberkahn; Üm ihn geschart ein zahllos Heer, Durchfahren sie das dunkle Meer.
4. So zieh, al Wächter hingestellt, Sie fröhlich um die weite Welt; In schwerem Leid ein Trost so mild, Im Glück der ew’gen Güte Bild.
5. Fahrt wohl, ihr Sternlein in der Nacht, Die so getreu ihr glänzt und wacht; Bei euerm milden Strahlenschein Schlaf ich so sanft und ruhig ein. |