| lyric | 1. Seht ihr die alte Feste hoch in der Länder Kreis? Rings strömen her die Gäste zu ihrer Schönheit Preis. Der Meister, der sie baute, stand auf dem höchsten Turm vom Blitz umflammt und schaute hernieder in den Sturm. Der Blitz zerbrach die Krallen sich an der Felsenzinn’, umsonst an Säul’ und Hallen warf sich der Donner hin.
2. Da rief der alte Meister den Bauvers über’s Haus, daß der Gewitter Geister verstummten voller Graus. Von Festen und Birgen allen! ist du zu höchst gestellt, du sollst nicht brechen, nicht fallen vor’m Untergang der Welt. Viel Burgen sind erbauet seitdem zu Schutz und Streit, doch allesamt erschauet in Trümmern bald die Zeit.
3. Nur noch die Eine raget zum Himmel mächtig auf, rot, wenn die Sonne taget, rot, wenn sie schließt den Lauf. Felswände sind die Dämme, die Gräben, Ström und See’n die Zinnen Bergeskämme, die Erker blum’ge Höh’n. Und Männer sind die Hüter, ihr Zeichen ist das Kreuz, die Freiheit ihr Gut der Güter, ih rName heißt die Schweiz. |