| lyric | 1. Frühmorgens, wenn die Hähne krähn, eh' noch der Wachtel Ruf erschallt, eh’ wärmer all’ die Lüfte wehn, vom Jagdhornruf das Echo hallt, dann gehet leise nach seiner Weise Der liebe Gott geht durch den Wald!
2. Die Quelle, die ihn kommen hört, hält ihr Gemurmel auf sogleich, auf dass sie nicht in Andacht stört’, so Gross als Klein im Waldbereich. Die Bäume denken: nun lasst uns senken vor’m lieben Herrgott das Gesträuch, Der liebe Gott geht durch den Wald!
3. Die Blümlein, wenn sie aufgewacht, sie ahnen auch den Herrn alsbald und schütteln rasch den Schlaf der Nacht sich aus den Augen mit Gewalt. Sie flüstern leise rungsum im Kreise: der liebe Gott geht durch den Wald. Der liebe Gott geht durch den Wald! |