| lyric | Lasset uns beten zu Gott, auf dessen Herrschaft die Völker warten:
I für die Nationen der Erde: daß sie sich nicht in Haß und Nationalismus verrennen: daß sie aufhören, gegeneinander Krieg zu führen; daß endlich Friede werde,-wö immer Menschen auf Erden wohnen.
ll für alle, die Christi Namen tragen: daß sie zuerst Neid und Mißgunst, Haß und Streit aus ihrem eigenen Leben verbannen und so Platz schaffen für Rechtsc"" haffenheit und Güte und für Bereitschaft zum Frieden, die unsere Welt so sehr braucht.
I für unsere Kirche: daß sie sich nicht festklammert an dem, was überholt und vergangen ist, und daß sie auch in unserer Zeit die Zeichen entäeclt für das unaufhörliche Kommen des Reiches Gottes.
ll für uns alle: daß wir nicht müde werden und nicht resignieren, wenn unserem Bemühen nur wenig Erfolg beschieden ist und Gott uns so fern zu sein scheint;äaß wir Gottes Reich in uns selbst Platz bereiten und wissen, daß es nur in der stille wächst. lch bete und denke nach
I Herr, unser Gott: Wir beten um das Kommen deines Reiches. ln Jesus Christus ist deine Herrschaft auf Erden angebrochen: ln seiner Freiheit gegenüber aller toten Cesetzlichkeit und in seiner Achtung vor dem lebendigen Menschen erfuhr die Menschheit deine Liebe und wuide der Erde dein Friede geschenkt.
ll Wir bitten dich: Laß es heute nicht anders sein, laß dein Reich auf Erden erstarken, ja, laß dein Reich unter uns wachsen. |