| lyric | 1. Ich geh' durch die Straßen, o mein, das kann doch mein Wien nimmer sein, die Menschen voll Haß und voll Zorn hab’n all’ ihre Liebe verlor’n! Hab’n all’n ihr’n Humor aus dem Herzen entfernt, hab’n lachen und singen und ’s Frohsein verlernt, mit uns ist’s vorbei, und wir sind schon am Hund, so hört man’s, doch wirds zu bunt: Dann geh’ ich hinaus in den Wienerwald, wo alles verbraust und verklingt und verhallt, wo grün wie Smaragd sich das Laub verzweigt zum Himmel der strahlend sich nieder neigt. Du lieber, du heiliger Wienerwald, Dir raubt keine Zeit deinen Zauber so bald, die Luft so süß würzig, so lind und so klar, dort ist halt noch alles, wie’s früher einmal war! |