| lyric | 1. Ich gehe über Berg und Tal in alle weite Welt; zu Gräsern und zu Zweigen, die sich in Blüten neigen, hat sich mein Herz gesellt.
2. Im grünen Feld, im hellenGrund stehn Halme ohne End; die tragen Blümlein kleine, die werden Krönlein feine wohl um die Sonnenwend.
3. Es geht ein Bächlein nieder zum Tal von Waldeshöh; muss treiben manche Mühle, muss tränken Fischlein feine und wird ein steiller See.
4. Ach, mein vielliebes Herze, das hst du nicht gewusst, als du im Mai gesungen und dir ein Glück gelungen, dass du auch leidenmusst!
5. In Leiden und in Freuden, mein Herz, gib nicht darein! Ob Mai, ob Sonnenwende, mein Weg soll ohne Ende ein Sonnenwandern sein! |