| lyric | 1. Des Abends, da kann ich nicht schlafen gehn, zu meiner Herzliebsten muß ich gehn, und sollt’ ich auch an der Tür bleiben stehn ganz heimelich.
2. Ach Schatz, steh auf, laß mich hinein zu dir ins Kämmerlein hinein.
3. Ich steh nit auf, laß dich nit ein, bis Vater und Mutter schlafen fein.
4. Mein Vater und Mutter, die schlafen schon, sie schlafen ein in guter Ruh.
5. Des Nachts wohl um die halbe Nacht, der Wächter fing zu blasen an.
6. Geht hinein, hinein, ihr jungenLeut, geht hinein, geht hinein, denn jetzt ist es Zeit.
7. Des Morgens., wie es Tage war, der Wächter fing zu blasen an.
8. Steht auf, steht auf, ihr jungen Leut, steht auf, steht auf, denn es ist Zeit.
9. Man zog ihm an sein Strümpf und Schu und tut ihn fragen, wann er wiedrum kommt. |