| lyric | 1. Des Lebens Tage der Freude weihn, bei Not und Plage doch ruhig sein, und Freude geben, dem sie gebricht, dies sei im Leben mit heil’ge Pflicht.
2. Die Freude tränket mit süßem Wein, der Kummer schenket uns Wermut ein. Zu Menschenfreunden macht froher Scherz, zu Menschenfeinden des Kummers Schmerz.
3. Drum will ich Sorgen und Kummer schmähn, der Freude horchen, die Freude spähn, will Blumen pflücken, wenn Blumen blühn, die Brust zu schmücken, eh sie verblühn.
4. Und ich, ich sollte dich, Frude, scheu’n? Nein, dir, o Holde! will ich mich weihn, an deiner Seite, auf deiner Spur geh ich von heute, mich lehrt’s Natur. |