| lyric | 1. Des Sommers letzte Rose blüht hier noch allein, verwelkt sind der Gespielen hold lächelnde Reihn. Ach, es blieb keine Schwester, keine Knospe zurück mit erwiderndem Seufzer, mit errötendem Blick.
2. Ich will nicht, Verlass’ne, so einsam dich seh’n; woe die Lieblichen schlummern, darfst auch du schlafen geh’n. Und freundlcihe zerstreu’ ich deine Blätter übers Beet, wo die Düfte, wo die Blätter deiner Liebe sind verweht.
3. So schnell möcht’ ich folgen, wenn Freundschaft sich trübt und der Kranz süßer Liebe seine Perlen zerstiebt. Wenn Treue verschwinden, manch’ treues Herz zerfällt, werwollt’ allein bewohnen diese nächtliche Welt? |