| lyric | 1. Die Abendglocken klangen schon durch das stille Tal, da saßen wir zusammen dadroben wohl hundertmal.
2. Und unten war’s so stille im Lande weit und breit, nur über uns die Linde rauscht durch die Einsamkeit.
3. Was gehn die Glocken heute, als ob ich weinen müßt? Die Glocken die bedeutetn, daß meine Lieb gestorben ist.
4. Ich wollt’, ich läg’ begraben, und über mir rauschte weit, die Linde jeden Abend von der alten schönen Zeit. |