| lyric | 1. Die Welt thut ihre Augen zu, und alles wird so still. Auch ich bin müde, und zur Ruh’ ich nun mich legen will. Ichleg’ im stillen Kämmerlein mihc in mein Bettchen warm, und Engel sollen Wächter sein vor jedem Trug und Harm.
2. Du lieber Gott, du gehst mit mir Ins stille Kämmerlein, Und stellst die Wächter an die Thür, Die Engel, fromm und fein; Sie treten leis und sanft daher Und halten treue Hut, Daß diesse Nacht und nimmermehr Mir nichts was Leides thut.
3. Nun habe Dank für diesen Tag Und Dank für jede Freud’! Ich weiß nicht, was ich beten mag Mit rechter Herzlichkeit; Du weißt am besten, was ich will, Du liebster, treuster Hort; Drum bin ich mit den Lippen still; Gott ist mein einzig Wort. |