| lyric | 1. Siehst du am Abend die Wolken zieh'n? Siehst du die Spitzen der Berge glüh’n, mit ewigem Schnee die Gipfel umglänzt, mit grünendem Wäldern die Thäler bekränzt. Ach, in die Ferne, sehnt sich mein Herz!
2. Dort in den Wäldern, so ewig grün, kann still und heimlich die Liebe glühn, der Morgen nur sieht sie, der Abendschein, und Lieb’ ist mit Liebe so selig allein: Ach, in die Ferne, sehnt sich mein Herz!
3. 3. Am starken Felsen, da bricht sich der Nord, sanft wehen Lüftchen im Tale fort, durch Wälder, da schimmert der Mond einher, und ferne da rausches und brauset das Meer: Ach, in die Ferne, sehnt sich mein Herz!
4. O könnt’ ich ziehen im Morgenrot, o leuchte Abend mir Liebestod. Es schwindet das Leben, du weißt es kaum, o ewige Liebe, o ewiger Traum: Ach, in die Ferne, sehnt sich mein Herz! |