| lyric | 1. Sind wir geschieden und leb' ich ohne dich, gieb dich zufrieden, du bleibst mein ander Ich. Die Zeit wird fügen, dass mein Vergnügen nach überstandner Pein, wird desto schöner sein. ___
1. Sind wir geschieden, und ich muß leben ohne dich, gib dich zufrieden, du bist mein einzige Licht. Bleib mir beständig, treu unabwendig: mein letzter Tropfen Blut sei dir, mein Engel, gut.
2. Ich will indessen, mein Engel und mein Kind, dein nicht vergessen, du liegst mir im Sinn. Die Zeit wird's fügen, daß mein Vergnügen nach überstand'ner Pein wird desto größer sein.
3. Weht, weht ihr Winde und bringt mir einen Gruß von meinem schönsten Kinde, darum ich trauen muß. Küsst ihr die Wangen, sagt mein Verlangen, bringt ihr die Botschaft mein: ich leb' und sterbe dein.
4. Flieht, flieht, ihr Lerchen über Berg über Tal, grüßt mir meine Schönste viel hunderttausendmal; flieht in den Garten, tut meiner warten, allwo die Treue blüht; ich leb' und sterb' vergnügt. |