| lyric | 1. Der Winter ist ein strenger Gast, das merk ich an dem Hage; mein Lieb gab mir ein Kränzelein von Perlen fein, das sollt ich lustig tragen.
2. Zu Ostern sind die Fasten aus, es längen sich die Tage; meinholdes Lieb mich wohl umschlang, zwei Ärmchen blank, darinnen sollt ich ruhen.
3. Hernach kommt uns die Sommerzeit, was wird sie uns denn bringen? Sie bringt uns Blümchen mancherlei im kühlne Mai, ich hör die Nachtigallen singen.
4. Was acht ich auf der Vöglein Sang, auf aller Neider Zungen? Läg ich in Liebchens Ärmleinblank, ich wüßt ihr Dank: ob sie nunwollte kommen. |