| lyric | Der junge hübsche Venner,. der trägt die Fahne zum Kampf. Da bräunt ihm die Sonne die Wangen und auch der Pulverdampf. Und als er heim gekommen, wo’s Schätzlein treu ihm blieb, sie hat ihn geküßt und umhalset und sprach zu ihm so lieb:
„Willkommen, die mein Trauterè wie hast du hohen Mut, wie steh’n zu den feu’rigen Augen die braunen Wangen dir gut!
Der junge hübsche Venner trägt wieder die Fahne zur Schlacht, da hat des Feindes Büchse die Wangen ihm bleich gemacht. Bleich wie das Kreuz der Fahne, auf der er starb als Held, im Herzen klaffet die Wunde so rot, wie der Fahne Feld. Die Kameraden geben ihm traurig das Grabgeleit, doch wer mag’s wohl vermelden zu Haus seiner Maid? |