| lyric | 1. Hoch am Himmel strahlt die Sonne, Und verschwunden ist die Nacht; Neu erwacht in hehrer Wonne Ist der Schöpfung goldne Pracht. Mit der Blume süßer Düften, Füllt der Äthermann sich an. Und der Vogel in den Lüften Folget froh der Sternenbahn.
2. Und wenn alle Wesen singen ihres gottes Herrlichkeit und ihm Dankesopfer bringen, preisend ihn zu jeder Zeit, sollten meine Lieder schweigen und nicht ihm sich dankbar weih’n, dem sich alle Himmel neigen und der sel’gen Geister Reih’n?
3. Drum ertön’ in frommer Weise mein Gesang zu Gottes Lob, meines Schöpfers Güte preise, der mich aus dem Staub erhob. Heilig, heilig, heilig! singe meinem Vater, meinem Hort, und zu seinem Lob erklinge meine Stimme fort und fort. |