| lyric | 1. I de Flüehne is mis Lebe, und im Thal thu i kei gut. Andri wehre mirs vergebe; gang doch nit, ’s ist G’fahr ums Lebe, o ihr liebe gute Lüt, euer Säge nütz hie nüt!
2. Früy am Tag, we d’Sterne schyne, stah-n-ig uf, u gah uf d’Jagd. Nu mys Wyb, u myni Chlyne, müeßt nit um e-n-Aetti gryne!
3. Wo-n-es alle Möntsche gruset, wo kei andre düre cha,under mir d’s Waldwasser bruset, d’Gletscherluft dur d’s Haar mir suset,
4. Dört, wo honter äine Grinde üse große Gletscher steit, wo die frechste Chüeh erwinde, d’Geisse chuum der Weg no finde,
5. Aber wä-n-er no so chalte, u der Gletscher no so wild, u no drümol ärger g’spalte, alle ma mi nit abhalte:
6. Wahr ist, mänge fallt da abe, d’Ewigkeit erdrohlet er, u lyt tief im Ysch vergrabe. O wie luegt sys Wyb am Abe:
7. Tröst du di! Er lyt da unde sanft so guet as im e Grab. Uese Herrgott het ne funde, u bewahret ne da unde
8. We-n-a dem Tag früy deh d’Sunne strahlt i-n-ihrer Herrlichkeit, ist der Gletscher gly zerrunne. Deh het’s Hans glatt alles g’wunne! |