| lyric | 1. Auf [In] dich habe ich gehoffet, Herr; Hilf, daß ich nicht zu Schanden werd noch ewiglich zu Spotte! Das bitt ich dich, erhalte mich in dir, dem treuen Gotte!
2. Dein gnödig Ohr neug her zu mir, erhör mein Bitt, tu dich herfür, eil, bald mich zu erretten; in Angst und Weh ich lieg und steh; hilf mir in meinen Nöten.
3. Mein Gott und Schirmer, steh mir bei, sei mir ein Burg, darin ich frei und ritterlich mög streiten, ob mich gar sehr der Feinde Heer anficht auf beiden Seiten.
4. Mir hat die Welt trüglich gerich’t mit Lügen und falschem Gedicht, viel Netz und heimlich Stricke. Herr nimm mein wahr in dieser Gfahr, bhüt mich vor falscher Tücke.
5. Herr, meinen Geist befiehl ich dir, mein gott, weich nicht von mir, nimm mich indeine Hände,. o wahrer Gott, aus aller Not hilf mir am letzten Ende. |