| lyric | 1. Auf herrlicher, würziger Weide die Wettertanne steht, im grünen, ätherischen Kleide von Bergesluft umweht. Du Tanne mit schlichter Nadel, dich schmückt ein hoher Adel, Du Tanne mit schlichter Nadel im Zauber der Alpenwelt.
2. Sie throhnt mit den Bergeskolossen in Hochgebirgsnatur. Verkümmert sind ihre Genossen, die Lärch’ und Kiefer nur. Die Aeste, die stareken, langen, mit silbernem Moos behangen. mit silbernem Moos beziert.
3. Alljährlich an selbiger Stelle die Sennt’ zur Alphütt’ zieht, von weitem mit lautem Geschelle erst nach der Tanne sieht. Sie muhen, sie blöken, liegen, die Kinder, die Schaf’ und Ziegen. im Schatten der Bergeswacht.
4. Du trotzest den Hochgebirgsstürmen, alpine Majestät! Du stehst, wie Lawienen sich türmen und Irdisches vergeht. Unsterbliche Pyramide, verbleibe der Sennt Ägide! Zauber der Alpenwelt! |