Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Das ist im Leben häßlich eingerichtet,

Liedtext

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first_line1. Das ist im Leben häßlich eingerichtet,
lyric1. Das ist im Leben häßlich eingerichtet,
daß bei den Rosen gleich die Dornen stehn,
und was das arme Herz auch sehnt und dichtet,
zum Schluss kommt das Voneinandergehn.
In deinen Augen hab ich einst gelesen,
es blitzter drin von Lieb und Glück ein Schein:
Behüt dich Gott! es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott! es hat nicht sollen sein.

2. Leid, Neid und Haß, auch ich hab sie empfunden,
ein sturmgeprüfter, müder Wandersmann.
Ich träumt von Frieden dann und stillen Stunden,
da führte mich der Weg zu dir hinan.
In deinen Armen wollt ich ganz genesen,
zum Danke dir mein junges Leben weihn:
Behüt dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott‘, es hat nicht sollen sein.
Behüt dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott, es hat nicht sollen sein.

3. Die Wolken fliehn, der Wind saust durch die Blätter,
ein Regenschauer zieht durch Wald und Feld,
zum Abschiednehmen just das rechte Wetter,
grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
Doch, wend es sich zum Guten oder Bösen,
du schlanke Maid, in Treuen denk ich dein:
Behüt dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott! es hat nicht sollen sein.
Behüt dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt dich Gott! es hat nicht sollen sein.
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