| lyric | 1. Das Mägdlein schläft, ihr Eltern jammert nicht, Gönnt ihm die süße Ruh’; Aus Blumen blickt ein friedevoll Gesicht Und spricht euch tröstlich zu: Ein lieblich Los ist mir beschieden, Ich lieg’ und schlafe ganz mit Frieden.
2. Das Mägdlein schlaft; wie selig schlief es ein In seines Hirten Arm: Noch war sein Herz vom Gift der Sünde rein, Drum starb es ohne Harm; Ein schludlos Herz, ein gut Gewissen, Das ist ein ruhig Stebekissen. Das Mägdlein schläft.
3. Das Mägdlein schäft; nun Hirte, nimm’s ans Herz, Es ist ja ewig dein; Ihr Sternelein, blickt freundliche niederwärts Und hütet sein Gebein; Ihr Winde, weht mit leisem Flügel Um diesen blumenreichen Hügel! Das Mägdlein schläft! |