Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Das reisst mir immer wieder

Liedtext

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first_line1. Das reisst mir immer wieder
lyric1. Das reisst mir immer wieder
das Herz zum Jubel hin,
und singt mir meine Lieder,
macht, dass ich trunken bin:
ein Schattenblau am Berge,
ein weisses Wolkenschiftt,
das grüne Licht im Walde
und leiser Vogelpfiff.

2. Mit knabenfrohem Sinnen
durchstreif’ ich Feld und Hag
und weiß tief in mir innen:
Gesegnet ist der Tag.
Laß allen Trübsinn fahren,
laß alle Sorgen ruhn!
Heut wandern wir in leichten
vom Glück geborgten Schuh’n.

3. Ein Pfeifchen schmeckt im Wandern,
der Wind verbläst den Rauch;
ich gönn’ das Leben adnern,
und mir gönn ich es auch!
Wie wenig ist zum Leben
doch nötig, wenn man’s liebt!
Wie viel weiß es zu geben
wenn man sich selber gibt!

4. Jetzt ist es Abend worden.
Hochher das Wolkenschiff
glänzt hell mit roten Borden,
fährt um ein goldnes Riff.
Der Duft von Harz und ERde
streicht bröselnd um mich her.
Nun ist mein ganzes Wesen
wie Honig süß und schwer.
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