| lyric | 1. Das reisst mir immer wieder das Herz zum Jubel hin, und singt mir meine Lieder, macht, dass ich trunken bin: ein Schattenblau am Berge, ein weisses Wolkenschiftt, das grüne Licht im Walde und leiser Vogelpfiff.
2. Mit knabenfrohem Sinnen durchstreif’ ich Feld und Hag und weiß tief in mir innen: Gesegnet ist der Tag. Laß allen Trübsinn fahren, laß alle Sorgen ruhn! Heut wandern wir in leichten vom Glück geborgten Schuh’n.
3. Ein Pfeifchen schmeckt im Wandern, der Wind verbläst den Rauch; ich gönn’ das Leben adnern, und mir gönn ich es auch! Wie wenig ist zum Leben doch nötig, wenn man’s liebt! Wie viel weiß es zu geben wenn man sich selber gibt!
4. Jetzt ist es Abend worden. Hochher das Wolkenschiff glänzt hell mit roten Borden, fährt um ein goldnes Riff. Der Duft von Harz und ERde streicht bröselnd um mich her. Nun ist mein ganzes Wesen wie Honig süß und schwer. |