| lyric | 1. Das Segel schwillt, der Wind erwacht; in’s Meer versinkt die dunkle Nacht. Am Anker zieht der stolze Kiel, sehnt sich hinaus in’s Wellenspiel. Sinnend, sinnend in die blaue Ferne blick’ ich von des Deckes Rand, und in meiner Brust tönt’s leise: Lebe wohl, mein Vaterland!
2. Matrosenruf! Kommandowort! Lebendig wird’s am stillen Bord. Der Anker steigt, und wohlgemut durchfurrcht das Schiff die grüne Flut. Weiter, weiter, ach und immer weiter schwindet schon der Heimat Strand, tränenfeucht wird mir das Auge: Lebe wohl, mein Vaterland!
3. Nach Westen hin! Frisch auf, frisch auf! Beflügle das Schiff den stolzen Lauf. Mein banges Herz verzage nicht, im Westen strahlt der Hoffnung Licht! Alles, alles ist dem Blick entschwunden und zerrissen jedes Band; nimm, o nimm mein letztes GRüßen: Lebe wohl, mein Vaterland! |