Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Das war der Herr von Rodenstein,

Liedtext

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first_line1. Das war der Herr von Rodenstein,
lyric1. Das war der Herr von Rodenstein,
der sprach: „Daß Gott mir helf’,
gibt’s nirgend mehr ’nen Tropfen Wein
des Nachts um halber zwölf?

Raus da! ’raus aus dem Haus da!
Herr Wirt, daß Gott mir helf’,
gibt’s nirgend mehr ’nen Tropfen Wein,
des Nachts um halber zwölf?
2. Er ritt landauf, landab im Trab,
kein Wirt liess ihn ins Haus;
todkrank noch seufzt vom Gau! herab
er in die Nacht hinaus:
3. Und als mit Spiess und Jägerrock
sie ihn ins Grab getan,
hub selbst die alte Lumpenglock'
betrübt zu läuten an:
4. Doch wem der Ietzte Schoppen fehlt,
den duld’t kein Erdreich nicht,
drum tobt er jetzt, von Durst gequält,
als Geist umher und spricht:
5. Und alles, was im Odenwald
sein' Durst noch nicht gestillt,
das folgt ihm bald, es schallt und knallt,
es klafft und stampft und brüllt:
6. Das Lied singt man, wenn's auch verdriesst,
gestrengem Wirt zur Lehr;
wer zu genau die Herberg’ schliesst,
den straft das wilde Heer:
Raus da! Raus da, aus dem Haus da!
Rum-di-ri—di Freijagd!
Hei-di-ri-do Freinacht!
Hausknecht hervor!
Offne das Tor!
Raus, raus, raus! Raus, raus, raus!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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