| lyric | 1. Der Apfel ist nicht gleich am Baum; das war erst lauter Blüte, da war erst lauter Blütenschaum, da war erst lauter Frühlingstraum und lauter Lieb und Güte.
2. Dann waren Blätter grün an grün und grün an grün nur Blätter. Die Amsel nach des Tages Mühn, sie sang ihr Abendlied gar kühn und auch bei Regenwetter.
3. Der Herbst, der macht die Blätter steif. Der Sommer muß sich packen. Hei daß ich auf dem Finger pfeig’: Da sind die ersten Äpfel reif und haben rote Backen.
4. Und haben Backen gelb und rot und hängen da und nicken und sind das lichte Himmelsbrot. Wir haben unsre liebe Not, daß wir sie alle pflücken.
5. Und was bnei Sonn’ und Himmel war, erquickt nund Mund und Magen und macht die Augen halle und klar. So rundet sich das Apfeljahr, und nichts ist mehr zu sagen. |